Bei Niederschwelligen Deutschkursangeboten handelt es sich um Kursangebote, die nicht durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert werden.

Das Kursangebot richtet sich an Personen, die ihre Deutschkenntnisse im Alltag oder im Beruf verbessern wollen.

Diese finden in unterschiedlichen Unterrichtsformaten statt. Nähere Informationen finden Sie in den Kursbeschreibungen in den aufgeführten Kursen.

 

 

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Veranstaltung "Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945" (Nr. 10007) wurde in den Warenkorb gelegt.

Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945

Kursnr. OHON10007
Beginn So., 18.10.2026, 19:30 - 21:00 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort vhs Nordsachsen, Livestream
Gebühr 0,00 €

Kursbeschreibung

In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten.
Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.
Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben.
Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen.

Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin.
Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.

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